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Cube Magazine 04 | 16

Alt und Neu im Spiegel

ALT UND NEU IM SPIEGEL

Ein historisches Wohnhaus wurde zum modernen Einfamilienhaus umgebaut

Mit seiner charakteristischen neoklassizistischen Giebelfassade und den idyllischen Rosenschranken ist das sogenannte Gärtnerhaus am Krefelder Stadtwald stadtbildprägend. Das 1921 als Teil einer großzügigen Fabrikantenvilla erbaute Backsteinhaus war im Laufe der Nachkriegsjahre allerdings ziemlich verbaut worden. Das Krefelder Büro 28° Architektur wurde beauftragt, die Aufteilung in ein Mehrfamilienhaus rückgängig zu machen. Dem erhaltenen Bestand sollte dabei auf der Gartenseite eine moderne Erweiterung angegliedert werden, die ohne Grundrisse und durchgehende Lichtgestaltung erlaubt. Der Bauherr wollte die, wenn auch nicht denkmalgeschützte, so doch durchaus erhaltenswerte Bausubstanz mit moderner Architektur und Technik in die Zukunft führen.

Wie so oft bei Sanierungen entpuppte sich die Bausubstanz des Altbaus zwar als solide, aber es zeigten sich doch einige unerwartete „Überraschungen“ nach der Entkernung. Um die geplanten Grundrissveränderungen zu realisieren – insbesondere sollte das vormals kleine, gedrungene Treppenhaus großzügig neben die repräsentative Flurachse verschoben werden – wurden unterschiedliche Mauer- und Wandkonstruktionen, Stützen, Stürze und Abfangungen notwendig. Aber auch die Gestaltung des durchgehenden Übergangs zwischen Alt- und Neubau und die sich anschließenden Details des neu zu fügenden gläsernen Baukörpers stellten besondere Herausforderungen des Projekts dar.

Fotos: Yvonne Arens/Arens Photography

Quelle: www.cube-magazin.de

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